Damit Ihr Benchmarking-Projekt von Beginn an Hand und Fuß hat, geben wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg.

  • Treffen Sie eine klare Zielformulierung für ihr Vorhaben. Machen Sie dabei sowohl Aussagen zum Benchmarking-Vorgehen, als auch zu den Ergebnissen und deren Weiterverwendung im Unternehmen.
  • Grenzen Sie das Benchmarking-Objekt so eng und so klar wie möglich ab. Ein fokussierter, eng abgegrenzter Vergleich bringt meist bessere Ergebnisse als ein breiter Austausch, der nur "an der Oberfläche kratzt". 
  • Definieren Sie Ihre Fragestellungen und Kennzahlen klar und eindeutig. Ihr Benchmarking-Partner muss Sie verstehen können. Stellen Sie sich fortwährend die Frage, ob die Vergleichspartner Ihre Fragen beantworten können oder ob sie bei der Frageformulierung die Gegebenheiten Ihres Unternehmens zu stark in den Mittelpunkt stellen. Holen Sie sich hierbei im Zweifel externe Unterstützung.
  • Berücksichtigen Sie die Interessen Ihrer potenziellen Vergleichspartner. Es ist schön für Sie, wenn Sie alles erfahren was Sie wollen. Nur: Ihr Benchmarking-Partner will auch vom Vergleich profitieren.
  • Schaffen Sie Akzeptanz bei den Beteiligten und Betroffenen. Insbesondere die Personen, die später Daten für den Vergleich liefern sollen, müssen über das Projekt informiert werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Datenqualität leidet.
  • Stellen Sie sicher, dass die Daten aller Vergleichspartner (auch Ihre eigenen) eine Qualitätssicherung durchlaufen.
  • Leiten Sie Maßnahmen gemeinsam mit den Betroffenen im Unternehmen ab. Setzen Sie die Ergebnisse konsequent in Ihrem Unternehmen um. Legen Sie dazu klare Verantwortlichkeiten und Deadlines fest.